{"id":153,"date":"2018-11-12T22:27:15","date_gmt":"2018-11-12T22:27:15","guid":{"rendered":"http:\/\/dragundo.de\/?page_id=153"},"modified":"2018-11-12T22:27:15","modified_gmt":"2018-11-12T22:27:15","slug":"die-biene","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/imkerverein-lev.de\/?page_id=153","title":{"rendered":"Die Biene"},"content":{"rendered":"<p>Honigbienen gibt es seit etwa 50 Millionen Jahren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-513\" src=\"https:\/\/imkerverein-lev.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/IMG_2457-292x300.jpg\" alt=\"\" width=\"292\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/imkerverein-lev.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/IMG_2457-292x300.jpg 292w, https:\/\/imkerverein-lev.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/IMG_2457.jpg 739w\" sizes=\"(max-width: 292px) 100vw, 292px\" \/><\/p>\n<p>Wilde Bienenv\u00f6lker wurden schon vor vielen tausend Jahren vom Menschen genutzt, seit etwa 7000 Jahren werden Bienen als \u201ewilde Haustiere\u201c gehalten.<br \/>\nDie Honigbiene ist neben Rind und Schwein das drittwichtigste Nutztier f\u00fcr uns Menschen. Ihre j\u00e4hrliche Best\u00e4ubungsleistung wird auf einen Wert von etwa 2 Milliarden Euro allein in Deutschland gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>Die Biene lebt zusammen mit tausenden anderen Artgenossinnen in einem Bienenstock (Beute), ist ca. 1,2 bis 1,8 cm gro\u00df, von der Farbe br\u00e4unlich-gelb und pelzig.<\/p>\n<p><strong>Es gibt drei verschiedene Bienentypen:<\/strong><br \/>\n1. Die Arbeiterinnen sind weiblich und nur mit verk\u00fcmmerten Geschlechtsorganen ausgestattet. Sie erreichen eine Gr\u00f6\u00dfe von 12 bis 15 Millimeter.<br \/>\n2. Die Bienenk\u00f6nigin wird 16 bis 20 Millimeter gro\u00df. Ihr Hinterleib ist viel gr\u00f6\u00dfer als der einer Arbeiterin, weil sie f\u00fcr den Nachwuchs zust\u00e4ndig ist und t\u00e4glich mehr als 1500 Eier legen kann.<br \/>\n3. Die m\u00e4nnlichen Bienen nennt man Drohne.<br \/>\nSie werden 14 bis 18 Millimeter gro\u00df. Drohnen besitzen keinen Stachel, k\u00f6nnen sich nicht selbst\u00e4ndig ern\u00e4hren und sammeln auch keinen Honig. Ihre Hauptaufgabe ist es, sich mit der K\u00f6nigin zu paaren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-510 alignleft\" src=\"https:\/\/imkerverein-lev.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/wabe_koe-1-195x300.png\" alt=\"\" width=\"195\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/imkerverein-lev.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/wabe_koe-1-195x300.png 195w, https:\/\/imkerverein-lev.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/wabe_koe-1-768x1180.png 768w, https:\/\/imkerverein-lev.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/wabe_koe-1-666x1024.png 666w, https:\/\/imkerverein-lev.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/wabe_koe-1.png 900w\" sizes=\"(max-width: 195px) 100vw, 195px\" \/><\/p>\n<p>Die Arbeiterbiene hat ab ihrem Schlupf vielf\u00e4ltige T\u00e4tigkeiten zu verrichten, abh\u00e4ngig von ihrer K\u00f6rperentwicklung und ihrem Alter.<br \/>\nDirekt nach dem Schlupf arbeitet sie als Putzbiene. Sie bereitet die leeren Zellen entsprechend vor, damit die K\u00f6nigin wieder neue Eier ablegen kann. Der Imker spricht hier vom &#8220;Stiften&#8221;. Auch werden die Eier (&#8220;Stifte&#8221;) und Larven von den Arbeiterinnen gew\u00e4rmt.<br \/>\nMit der Entwicklung der Futtersaftdr\u00fcse beginnt sie als Ammenbiene die \u00e4lteren und sp\u00e4ter auch die j\u00fcngeren Larven zu f\u00fcttern.<br \/>\nAuch das F\u00fcttern der K\u00f6nigin mit Gel\u00e9e Royale geh\u00f6rt zu ihren Aufgaben.<br \/>\nZus\u00e4tzlich nimmt sie den Sammlerinnen den Nektar ab und verteilt ihn im Stock weiter.<br \/>\nDer Pollen wird den Sammlerinnen abgenommen und an die Larven verf\u00fcttert, bzw. in den Zellen mit Nektar gemischt und zu Bienenbrot gestampft.<br \/>\nEtwa ab dem 12. Lebenstag sind die Wachsdr\u00fcsen voll aktiv.<br \/>\nNun beginnt sie als Baubiene Wachs zu schwitzen und den Wabenbau zu erweitern.<br \/>\nKurz bevor die Gift- und Alarmpheromonproduktion voll einsatzbereit ist, fliegt die Biene zum ersten Mal aus dem Stock, um ihr Zuhause auch von au\u00dfen kennen zu lernen.<br \/>\nNun wird sie bis zum 20. Tag zur W\u00e4chterin.<br \/>\nIn Ihrer zweiten Lebensh\u00e4lfte ist die Biene im Au\u00dfeneinsatz t\u00e4tig.<br \/>\nHier ist sie f\u00fcr den Wasser-, Nektar-, Pollen- und Propolistransport zust\u00e4ndig. Unter normalen Umst\u00e4nden wird sie dann bis zu ihrem Lebensende mit h\u00f6chstens 40 Tagen bei dieser Arbeit bleiben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-568\" src=\"https:\/\/imkerverein-lev.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/heike_schwarm-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/imkerverein-lev.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/heike_schwarm-300x169.jpg 300w, https:\/\/imkerverein-lev.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/heike_schwarm-768x432.jpg 768w, https:\/\/imkerverein-lev.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/heike_schwarm-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Die Arbeiterinnen k\u00f6nnen im Notfall alle K\u00f6rperfunktionen reaktivieren.<br \/>\nDies ist zum Beispiel der Fall, wenn ein Schwarm aus der Beute auszieht. Hierbei fliegt die K\u00f6nigin mit allen Sammlerinnen aus, um an einem neuen Ort einen neuen Staat zu gr\u00fcnden. Auf diese Weise findet die nat\u00fcrliche Vermehrung statt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Honigbienen gibt es seit etwa 50 Millionen Jahren. Wilde Bienenv\u00f6lker wurden schon vor vielen tausend Jahren vom Menschen genutzt, seit etwa 7000 Jahren werden Bienen als \u201ewilde Haustiere\u201c gehalten. Die Honigbiene ist neben Rind und Schwein das drittwichtigste Nutztier f\u00fcr uns Menschen. Ihre j\u00e4hrliche Best\u00e4ubungsleistung wird auf einen Wert von etwa 2 Milliarden Euro allein in Deutschland gesch\u00e4tzt. Die Biene lebt zusammen mit tausenden anderen Artgenossinnen in einem Bienenstock (Beute), ist ca. 1,2 bis 1,8 cm gro\u00df, von der Farbe br\u00e4unlich-gelb und pelzig. Es gibt drei verschiedene Bienentypen: 1. Die Arbeiterinnen sind weiblich und nur mit verk\u00fcmmerten Geschlechtsorganen ausgestattet. Sie erreichen eine Gr\u00f6\u00dfe von 12 bis 15 Millimeter. 2. Die Bienenk\u00f6nigin wird 16 bis 20 Millimeter gro\u00df. Ihr Hinterleib ist viel gr\u00f6\u00dfer als der einer Arbeiterin, weil sie f\u00fcr den Nachwuchs zust\u00e4ndig ist und t\u00e4glich mehr als 1500 Eier legen kann. 3. Die m\u00e4nnlichen Bienen nennt man Drohne. Sie werden 14 bis 18 Millimeter gro\u00df. Drohnen besitzen keinen Stachel, k\u00f6nnen sich nicht selbst\u00e4ndig ern\u00e4hren und sammeln auch keinen Honig. Ihre Hauptaufgabe ist es, sich mit der K\u00f6nigin zu paaren. Die Arbeiterbiene hat ab ihrem Schlupf vielf\u00e4ltige T\u00e4tigkeiten zu verrichten, abh\u00e4ngig von ihrer K\u00f6rperentwicklung und ihrem Alter. Direkt nach dem Schlupf arbeitet sie als Putzbiene. Sie bereitet die leeren Zellen entsprechend vor, damit die K\u00f6nigin wieder neue Eier ablegen kann. Der Imker spricht hier vom &#8220;Stiften&#8221;. Auch werden die Eier (&#8220;Stifte&#8221;) und Larven von den Arbeiterinnen gew\u00e4rmt. Mit der Entwicklung der Futtersaftdr\u00fcse beginnt sie als Ammenbiene die \u00e4lteren und sp\u00e4ter auch die j\u00fcngeren Larven zu f\u00fcttern. Auch das F\u00fcttern der K\u00f6nigin mit Gel\u00e9e Royale geh\u00f6rt zu ihren Aufgaben. Zus\u00e4tzlich nimmt sie den Sammlerinnen den Nektar ab und verteilt ihn im Stock weiter. Der Pollen wird den Sammlerinnen abgenommen und an die Larven verf\u00fcttert, bzw. in den Zellen mit Nektar gemischt und zu Bienenbrot gestampft. Etwa ab dem 12. Lebenstag sind die Wachsdr\u00fcsen voll aktiv. Nun beginnt sie als Baubiene Wachs zu schwitzen und den Wabenbau zu erweitern. Kurz bevor die Gift- und Alarmpheromonproduktion voll einsatzbereit ist, fliegt die Biene zum ersten Mal aus dem Stock, um ihr Zuhause auch von au\u00dfen kennen zu lernen. Nun wird sie bis zum 20. Tag zur W\u00e4chterin. In Ihrer zweiten Lebensh\u00e4lfte ist die Biene im Au\u00dfeneinsatz t\u00e4tig. Hier ist sie f\u00fcr den Wasser-, Nektar-, Pollen- und Propolistransport zust\u00e4ndig. Unter normalen Umst\u00e4nden wird sie dann bis zu ihrem Lebensende mit h\u00f6chstens 40 Tagen bei dieser Arbeit bleiben. Die Arbeiterinnen k\u00f6nnen im Notfall alle K\u00f6rperfunktionen reaktivieren. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn ein Schwarm aus der Beute auszieht. Hierbei fliegt die K\u00f6nigin mit allen Sammlerinnen aus, um an einem neuen Ort einen neuen Staat zu gr\u00fcnden. 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