{"id":157,"date":"2018-11-12T22:27:15","date_gmt":"2018-11-12T22:27:15","guid":{"rendered":"http:\/\/dragundo.de\/?page_id=157"},"modified":"2019-05-06T12:15:32","modified_gmt":"2019-05-06T11:15:32","slug":"gutes-von-den-bienen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/imkerverein-lev.de\/?page_id=157","title":{"rendered":"Gutes von den Bienen"},"content":{"rendered":"<h3>Was ist nun Honig?<\/h3>\n<p>Honig ist die Nahrungsreserve des Bienenvolkes f\u00fcr Zeiten mit geringer oder fehlender Tracht (Futter), vor allem f\u00fcr den Winter. Sie wird im Sommer von uns Imkern \u201eentwendet\u201c und mit Zuckerl\u00f6sung oder -teig ersetzt, die genau auf die Bed\u00fcrfnisse der Bienen abgestimmt sind.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-321\" src=\"https:\/\/imkerverein-lev.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/IMG_2467-300x294.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"294\" srcset=\"https:\/\/imkerverein-lev.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/IMG_2467-300x294.jpg 300w, https:\/\/imkerverein-lev.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/IMG_2467.jpg 689w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Nektar und Honigtau sind die Energielieferanten des Bienenvolkes. Sie bestehen haupts\u00e4chlich aus Zuckern und Wasser. Aufgrund des hohen Wassergehaltes ist diese Zuckerl\u00f6sung jedoch schnell verderblich. Die Bienen m\u00fcssen diesen Vorrat an Kohlenhydraten konservieren, um ihn sicher \u00fcber den Winter zu bringen, \u00e4hnlich wie wir Menschen dies mit Gelees und Marmeladen machen. Genau so setzen die Bienen Stoffe hinzu und entziehen den Vorr\u00e4ten Wasser.<br \/>\nDies ist ein aufwendiger Prozess, der mehrere Tage dauert und viele Arbeitsschritte umfasst.<\/p>\n<p>Die Inhaltsstoffe des Honigs stammen somit aus drei Quellen: dem pflanzlichen Nektar, dem tierischen Honigtau und den Stoffen, die Bienen bei der Honigbereitung zusetzen.<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-363\" src=\"https:\/\/imkerverein-lev.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/honigwaben-267x300.png\" alt=\"\" width=\"267\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/imkerverein-lev.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/honigwaben-267x300.png 267w, https:\/\/imkerverein-lev.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/honigwaben.png 747w\" sizes=\"(max-width: 267px) 100vw, 267px\" \/><\/p>\n<p>Haben die Bienen den Nektar oder Honigtau, den sie zu Honig verarbeitet haben, \u00fcberwiegend von einer Quelle gesammelt, so bezeichnet man den Honig als sortenrein oder man spricht kurz von Sortenhonig. Um dies sicher zu stellen, muss der Imker seine Bienen und die Natur genau beobachten und zum richtigen Zeitpunkt die Bienenst\u00f6cke zur Trachtquelle bringen (auch &#8220;wandern&#8221; genannt), um den Honig ernten.<br \/>\nDer einzelne Sortenhonig bekommt somit seinen Namen immer nach der Quelle, der Tracht.<br \/>\nDie Sortenreinheit kann anhand der Zusammensetzung der Zucker, der im Honig vorhandenen Pollen, sowie an Farbe, Konsistenz und Geruch \u00fcberpr\u00fcft werden.<\/p>\n<p>Es gibt zahlreiche Honigsorten, die sich nicht nur durch unterschiedlichen Geschmack auszeichnen. Die h\u00e4ufigsten in unserer Region sind:<\/p>\n<h5>Fr\u00fchtracht oder Fr\u00fchlingsblumenhonig<\/h5>\n<p>Ist ein Mix aus Nektar aller im Fr\u00fchjahr bis Mitte Mai bl\u00fchenden B\u00e4ume, Str\u00e4ucher und Blumen.<br \/>\nEr hat ein sehr breites Geschmacksspektrum von blumig-mild bis malzig, je nachdem welche Pflanzen die Bienen beflogen haben.<br \/>\nSeine Farbe kann von hellgelb bis mittelbraun schwanken.<br \/>\nDieser Honig neigt zu relativ schneller Kristallisation.<\/p>\n<h5>Rapshonig<\/h5>\n<p>Ist der h\u00e4ufigste Sortenhonig in Deutschland.<br \/>\nDer Honig hat eine sehr helle bis rein wei\u00dfe Farbe und ein sehr mildes, s\u00fc\u00dfes Aroma.<br \/>\nEr kristallisiert fest und feincremig.<\/p>\n<h5>Obstbl\u00fctenhonig<\/h5>\n<p>Ist ein Bl\u00fctenhonig aus dem Nektar verschiedener Obstb\u00e4ume, wie zum Beispiel Apfel, Birne, Pflaume, Quitte, Schlehe und Kirsche.<br \/>\nDieser Honig kann nur in gro\u00dfen Obstanbaufl\u00e4chen geerntet werden.<br \/>\nSeine Farbe ist zartgelb.<br \/>\nEr hat ein dezentes blumiges Aroma und kristallisiert fest bis cremig.<\/p>\n<h5>Akazienhonig<\/h5>\n<p>Ist Honig aus dem Nektar der Robinie oder Scheinakazie.<br \/>\nRobinienhonig besitzt einen hohen Anteil an Fruchtzucker und einen sehr niedrigen Glukosegehalt. Durch den niedrigen Glukosegehalt beh\u00e4lt dieser Honig lange eine fl\u00fcssige Konsistenz.<br \/>\nSeine Farbe ist wasserklar bis blassgelb.<br \/>\nAkazienhonig hat einen sehr milden Geschmack. Dadurch kann er gut als nat\u00fcrliches S\u00fc\u00dfungsmittel verwendet werden.<\/p>\n<h5>Kastanienhonig<\/h5>\n<p>Hier stammt der Nektar von der Edelkastanie (Marone).<br \/>\nKastanienhonig hat eine hell- bis dunkelbraune Farbe und ein kr\u00e4ftiges, herbes, blumiges bis etwas bitteres Aroma.<br \/>\nWegen des niedrigen Glukoseanteils bleibt er lange fl\u00fcssig.<\/p>\n<h5>Lindenhonig<\/h5>\n<p>Hier k\u00f6nnen die Bienen Lindenbl\u00fctennektar aber auch Honigtau ernten.<br \/>\nDen Honigtau der Linden findet man im Sommer auch als klebrigen Belag auf Scheiben und Lack seines Autos.<br \/>\nLindenhonig ist eine sehr s\u00fc\u00dfe Honigsorte.<br \/>\nReiner Bl\u00fctenhonig hat eine sehr helle bis gelbliche Farbe und einen fruchtigen minzigen Geschmack. Der Geruch kann kr\u00e4ftig sein und an Menthol erinnern.<br \/>\nJe nach Honigtauanteil ist der Honig dunkler und herber.<\/p>\n<h5>Sommertracht<\/h5>\n<p>Ist ein Mix aus Nektar und Honigtau aller ab Mai bl\u00fchenden B\u00e4ume, Str\u00e4ucher und Blumen.<br \/>\nEr hat ein sehr breites Geschmacksspektrum von w\u00fcrzig bis malzig, je nachdem welche Pflanzen die Bienen beflogen haben.<br \/>\nSeine Farbe kann von hellgelb bis dunkelbraun schwanken je nachdem wie gro\u00df der Honigtauanteil ist.<br \/>\nDieser Honig kann relativ lang fl\u00fcssig bleiben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Pollen<\/h3>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-559\" src=\"https:\/\/imkerverein-lev.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/IMG_2466-300x180.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"180\" srcset=\"https:\/\/imkerverein-lev.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/IMG_2466-300x180.jpg 300w, https:\/\/imkerverein-lev.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/IMG_2466-768x460.jpg 768w, https:\/\/imkerverein-lev.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/IMG_2466.jpg 999w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Beim Aufsaugen des s\u00fc\u00df duftenden Nektars aus den Tiefen der Bl\u00fcte streift die Biene den Pollen von den Staubbeuteln der Pflanze ab. Der Pollen bleibt daraufhin im Haarkleid der Biene h\u00e4ngen. Den anhafteten Teil putzt sie nun an ihre Hinterbeine und sammelt ihn dort als kleines Kl\u00fcmpchen, den sogenannten Pollenh\u00f6schen. Bei ihrem n\u00e4chsten Bl\u00fctenbesuch streifen die anklebenden Pollenk\u00f6rner eine Narbe einer anderen Pflanze, die somit best\u00e4ubt wird.<\/p>\n<p>Hat die Biene genug vom eiwei\u00dfreichen Pollen gesammelt, kehrt sie zur\u00fcck zum Stock und \u00fcbergibt diesen an die Stockbienen. Mehr zu den Vorg\u00e4ngen im Bienenstock k\u00f6nnen Sie unter <a href=\"https:\/\/imkerverein-lev.de\/?page_id=153\">Die Biene<\/a> entdecken.<br \/>\nDie Stockbienen reichern den Pollen mit Nektar und Speichel an und stampfen ihn in die Wabenzellen. In der Zelle findet eine Fermentation statt, die den Pollen haltbar macht. Dieser Pollen, auch Bienenbrot genannt, wird in der kalten Jahreszeit f\u00fcr die Aufzucht der Larven ben\u00f6tigt. In der pollenreichen Zeit werden die Larven mit einem frischen Pollenbrei gef\u00fcttert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Wachs<\/h3>\n<p>Die Wa<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-485 alignright\" src=\"https:\/\/imkerverein-lev.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/IMG_2454-300x293.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"293\" srcset=\"https:\/\/imkerverein-lev.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/IMG_2454-300x293.jpg 300w, https:\/\/imkerverein-lev.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/IMG_2454.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>chswaben entstehen aus einer Zusammenarbeit vieler Arbeiterinnen, die an ihrem Hinterleib auf der Bauchseite acht Wachsdr\u00fcsen besitzen, aus denen sie feine Wachspl\u00e4ttchen ausschwitzen.<br \/>\nDie Wachsdr\u00fcsen der Bienen sind nur in einem bestimmten Zeitraum ihres Lebens aktiv, k\u00f6nnen aber von den Bienen reaktiviert werden, z.B. bei Neubau von Waben eines Schwarmes.<br \/>\nJede einzelne Wachsschuppe wird mittels des Mundwerkzeuges gekaut und geknetet und auf den Rand des bestehenden Wabenbaus \u201egemauert\u201c.<br \/>\nEin Wachspl\u00e4ttchen wiegt etwa 0,8 Milligramm. F\u00fcr 1kg Bienenwachs sind etwa 1,25 Millionen Pl\u00e4ttchen erforderlich.<br \/>\nFrischer Wachs ist fast wei\u00df und verf\u00e4rbt sich erst im Laufe der Zeit in ein sehr breites Spektrum von gelb bis braun.<br \/>\nAm Ende entsteht ein Wabenwerk mit seinem typischen sechseckigen Aussehen.<br \/>\nDiese Waben sind so stabil, dass 100 Gramm Wabe problemlos 2 kg Honig lagern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Propolis<\/h3>\n<p>Ist eine Mischung aus Wachs, Pollen, \u00e4therischen \u00d6len und vor allem Harz.<br \/>\nPropolis ist die Allroundmedizin f\u00fcr Bienen und wird auch von vielen Menschen als diese gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>Propolis hat eine nachgewiesene antibaketrielle, antivirale sowie antimykotische Wirkung.<\/p>\n<p>Durch diese Eigenschaften wird der Stock und seine Mitbewohner vor dem Eindringen von Viren und Bakterien bewahrt.<br \/>\nDie Bienen \u00fcberziehen den gesamten Innenraum mit dieser klebrigen Masse. Jeder noch so kleine Schlitz wird damit gef\u00fcllt, um Bakterien und Viren keine M\u00f6glichkeit zur Ausbreitung zu geben.<br \/>\nAuch die Innenw\u00e4nde der Brutzellen werden nach jedem Brutzyklus mit Propolis desinfiziert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Gel\u00e9e Royal<\/h3>\n<p>ist ein &#8220;Superfood&#8221; aus den Sekreten der Futtersaftdr\u00fcse und der Oberkieferdr\u00fcse der Arbeiterinnen. Die Bienenlarven werden w\u00e4hrend der ersten drei Larvenstadien damit gef\u00fcttert und erhalten dadurch einen enormen Wachstums- und Entwicklungsschub.<br \/>\nDie Larve der Arbeiterbiene erh\u00e4lt anschlie\u00dfend nur noch Pollen und Honig; die K\u00f6niginlarve hingegen wird bis zur Verdeckelung ihrer Zelle mit diesem Weiselfuttersaft gef\u00fcttert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was ist nun Honig? Honig ist die Nahrungsreserve des Bienenvolkes f\u00fcr Zeiten mit geringer oder fehlender Tracht (Futter), vor allem f\u00fcr den Winter. Sie wird im Sommer von uns Imkern \u201eentwendet\u201c und mit Zuckerl\u00f6sung oder -teig ersetzt, die genau auf die Bed\u00fcrfnisse der Bienen abgestimmt sind. Nektar und Honigtau sind die Energielieferanten des Bienenvolkes. Sie bestehen haupts\u00e4chlich aus Zuckern und Wasser. Aufgrund des hohen Wassergehaltes ist diese Zuckerl\u00f6sung jedoch schnell verderblich. Die Bienen m\u00fcssen diesen Vorrat an Kohlenhydraten konservieren, um ihn sicher \u00fcber den Winter zu bringen, \u00e4hnlich wie wir Menschen dies mit Gelees und Marmeladen machen. Genau so setzen die Bienen Stoffe hinzu und entziehen den Vorr\u00e4ten Wasser. Dies ist ein aufwendiger Prozess, der mehrere Tage dauert und viele Arbeitsschritte umfasst. Die Inhaltsstoffe des Honigs stammen somit aus drei Quellen: dem pflanzlichen Nektar, dem tierischen Honigtau und den Stoffen, die Bienen bei der Honigbereitung zusetzen. Haben die Bienen den Nektar oder Honigtau, den sie zu Honig verarbeitet haben, \u00fcberwiegend von einer Quelle gesammelt, so bezeichnet man den Honig als sortenrein oder man spricht kurz von Sortenhonig. Um dies sicher zu stellen, muss der Imker seine Bienen und die Natur genau beobachten und zum richtigen Zeitpunkt die Bienenst\u00f6cke zur Trachtquelle bringen (auch &#8220;wandern&#8221; genannt), um den Honig ernten. Der einzelne Sortenhonig bekommt somit seinen Namen immer nach der Quelle, der Tracht. Die Sortenreinheit kann anhand der Zusammensetzung der Zucker, der im Honig vorhandenen Pollen, sowie an Farbe, Konsistenz und Geruch \u00fcberpr\u00fcft werden. Es gibt zahlreiche Honigsorten, die sich nicht nur durch unterschiedlichen Geschmack auszeichnen. Die h\u00e4ufigsten in unserer Region sind: Fr\u00fchtracht oder Fr\u00fchlingsblumenhonig Ist ein Mix aus Nektar aller im Fr\u00fchjahr bis Mitte Mai bl\u00fchenden B\u00e4ume, Str\u00e4ucher und Blumen. Er hat ein sehr breites Geschmacksspektrum von blumig-mild bis malzig, je nachdem welche Pflanzen die Bienen beflogen haben. Seine Farbe kann von hellgelb bis mittelbraun schwanken. Dieser Honig neigt zu relativ schneller Kristallisation. Rapshonig Ist der h\u00e4ufigste Sortenhonig in Deutschland. Der Honig hat eine sehr helle bis rein wei\u00dfe Farbe und ein sehr mildes, s\u00fc\u00dfes Aroma. Er kristallisiert fest und feincremig. Obstbl\u00fctenhonig Ist ein Bl\u00fctenhonig aus dem Nektar verschiedener Obstb\u00e4ume, wie zum Beispiel Apfel, Birne, Pflaume, Quitte, Schlehe und Kirsche. Dieser Honig kann nur in gro\u00dfen Obstanbaufl\u00e4chen geerntet werden. Seine Farbe ist zartgelb. Er hat ein dezentes blumiges Aroma und kristallisiert fest bis cremig. Akazienhonig Ist Honig aus dem Nektar der Robinie oder Scheinakazie. Robinienhonig besitzt einen hohen Anteil an Fruchtzucker und einen sehr niedrigen Glukosegehalt. Durch den niedrigen Glukosegehalt beh\u00e4lt dieser Honig lange eine fl\u00fcssige Konsistenz. Seine Farbe ist wasserklar bis blassgelb. Akazienhonig hat einen sehr milden Geschmack. Dadurch kann er gut als nat\u00fcrliches S\u00fc\u00dfungsmittel verwendet werden. Kastanienhonig Hier stammt der Nektar von der Edelkastanie (Marone). Kastanienhonig hat eine hell- bis dunkelbraune Farbe und ein kr\u00e4ftiges, herbes, blumiges bis etwas bitteres Aroma. Wegen des niedrigen Glukoseanteils bleibt er lange fl\u00fcssig. Lindenhonig Hier k\u00f6nnen die Bienen Lindenbl\u00fctennektar aber auch Honigtau ernten. Den Honigtau der Linden findet man im Sommer auch als klebrigen Belag auf Scheiben und Lack seines Autos. Lindenhonig ist eine sehr s\u00fc\u00dfe Honigsorte. Reiner Bl\u00fctenhonig hat eine sehr helle bis gelbliche Farbe und einen fruchtigen minzigen Geschmack. Der Geruch kann kr\u00e4ftig sein und an Menthol erinnern. Je nach Honigtauanteil ist der Honig dunkler und herber. Sommertracht Ist ein Mix aus Nektar und Honigtau aller ab Mai bl\u00fchenden B\u00e4ume, Str\u00e4ucher und Blumen. Er hat ein sehr breites Geschmacksspektrum von w\u00fcrzig bis malzig, je nachdem welche Pflanzen die Bienen beflogen haben. Seine Farbe kann von hellgelb bis dunkelbraun schwanken je nachdem wie gro\u00df der Honigtauanteil ist. Dieser Honig kann relativ lang fl\u00fcssig bleiben. &nbsp; Pollen Beim Aufsaugen des s\u00fc\u00df duftenden Nektars aus den Tiefen der Bl\u00fcte streift die Biene den Pollen von den Staubbeuteln der Pflanze ab. Der Pollen bleibt daraufhin im Haarkleid der Biene h\u00e4ngen. Den anhafteten Teil putzt sie nun an ihre Hinterbeine und sammelt ihn dort als kleines Kl\u00fcmpchen, den sogenannten Pollenh\u00f6schen. Bei ihrem n\u00e4chsten Bl\u00fctenbesuch streifen die anklebenden Pollenk\u00f6rner eine Narbe einer anderen Pflanze, die somit best\u00e4ubt wird. Hat die Biene genug vom eiwei\u00dfreichen Pollen gesammelt, kehrt sie zur\u00fcck zum Stock und \u00fcbergibt diesen an die Stockbienen. Mehr zu den Vorg\u00e4ngen im Bienenstock k\u00f6nnen Sie unter Die Biene entdecken. Die Stockbienen reichern den Pollen mit Nektar und Speichel an und stampfen ihn in die Wabenzellen. In der Zelle findet eine Fermentation statt, die den Pollen haltbar macht. Dieser Pollen, auch Bienenbrot genannt, wird in der kalten Jahreszeit f\u00fcr die Aufzucht der Larven ben\u00f6tigt. In der pollenreichen Zeit werden die Larven mit einem frischen Pollenbrei gef\u00fcttert. &nbsp; Wachs Die Wachswaben entstehen aus einer Zusammenarbeit vieler Arbeiterinnen, die an ihrem Hinterleib auf der Bauchseite acht Wachsdr\u00fcsen besitzen, aus denen sie feine Wachspl\u00e4ttchen ausschwitzen. Die Wachsdr\u00fcsen der Bienen sind nur in einem bestimmten Zeitraum ihres Lebens aktiv, k\u00f6nnen aber von den Bienen reaktiviert werden, z.B. bei Neubau von Waben eines Schwarmes. Jede einzelne Wachsschuppe wird mittels des Mundwerkzeuges gekaut und geknetet und auf den Rand des bestehenden Wabenbaus \u201egemauert\u201c. Ein Wachspl\u00e4ttchen wiegt etwa 0,8 Milligramm. F\u00fcr 1kg Bienenwachs sind etwa 1,25 Millionen Pl\u00e4ttchen erforderlich. Frischer Wachs ist fast wei\u00df und verf\u00e4rbt sich erst im Laufe der Zeit in ein sehr breites Spektrum von gelb bis braun. Am Ende entsteht ein Wabenwerk mit seinem typischen sechseckigen Aussehen. Diese Waben sind so stabil, dass 100 Gramm Wabe problemlos 2 kg Honig lagern k\u00f6nnen. &nbsp; Propolis Ist eine Mischung aus Wachs, Pollen, \u00e4therischen \u00d6len und vor allem Harz. Propolis ist die Allroundmedizin f\u00fcr Bienen und wird auch von vielen Menschen als diese gesch\u00e4tzt. Propolis hat eine nachgewiesene antibaketrielle, antivirale sowie antimykotische Wirkung. Durch diese Eigenschaften wird der Stock und seine Mitbewohner vor dem Eindringen von Viren und Bakterien bewahrt. Die Bienen \u00fcberziehen den gesamten Innenraum mit dieser klebrigen Masse. Jeder noch so kleine Schlitz wird damit gef\u00fcllt, um Bakterien und Viren keine M\u00f6glichkeit zur Ausbreitung zu geben. Auch die Innenw\u00e4nde der Brutzellen werden nach jedem Brutzyklus mit Propolis desinfiziert. &nbsp; Gel\u00e9e Royal ist ein &#8220;Superfood&#8221; aus den Sekreten der Futtersaftdr\u00fcse und der Oberkieferdr\u00fcse der Arbeiterinnen. Die Bienenlarven werden w\u00e4hrend der ersten drei Larvenstadien damit gef\u00fcttert und erhalten dadurch einen enormen Wachstums- und Entwicklungsschub. Die Larve der Arbeiterbiene erh\u00e4lt anschlie\u00dfend nur noch Pollen und Honig; die K\u00f6niginlarve hingegen wird bis zur Verdeckelung ihrer Zelle mit diesem Weiselfuttersaft gef\u00fcttert. &nbsp;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/imkerverein-lev.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/157"}],"collection":[{"href":"https:\/\/imkerverein-lev.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/imkerverein-lev.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/imkerverein-lev.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/imkerverein-lev.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=157"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/imkerverein-lev.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/157\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1274,"href":"https:\/\/imkerverein-lev.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/157\/revisions\/1274"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/imkerverein-lev.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=157"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}